Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Kamenzer
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Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Kamenzer » 26 Apr 2015, 08:48

Hallo Lacrimo,

ich bin der gleich Meinung wie Du, alle hier im Forum zu achten, aber es ist meinen Augen nicht gerade günstig, in der jetzigen Zeit, meine Erlebnisse und Empfindungen vor und nach Schwedt völlig preis zugeben. Und mir irgend etwas vormachen und schreiben was andere gerne lesen würden, habe ich keine Lust. Ich kenne einige aus dem Forum, die würden sich auf mein Geschriebenes stürzen und dies kommentieren wollen. Es sind einige, die so schlechte Erfahrungen gemacht haben, dass sie so verbittert sind, was sich teilweise ja verstehen kann, aber sich nicht immer korrekt gegenüber anderen verhalten.

MfG der Kamenzer

Lacrimo

Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Lacrimo » 26 Apr 2015, 13:13

Hallo Kamenzer,

ich weiß, was Du meinst und es war auch nicht böse gemeint, das so wenige schreiben. Ich erwarte da wahrscheinlich auch zuviel und muss mich auch wohl mehr zurücknehmen. Jeder soll hier selbst entscheiden, was er öffentlich sagen will. Man muss leider darauf achten, da es hier zwei Lager gibt, was man schreibt. Ich tu mich mit dem, was ich schreibe, heute nicht mehr schwer und kann da auch von jedem kritisiert werden. Aber jeder Mensch ist anders und das respektiere ich.

Es ist nur schade, wenn etwas in den Raum gestellt wird und dann nicht erklärt wird, aber vielleicht muss das hier so sein. Ich werde nicht mehr nachfragen. Schön das Du wiedermal geschrieben hast.

Viele Grüße Lacrimo

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Detlef
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Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Detlef » 26 Apr 2015, 20:49

Hallo Pavel, Hallo Lacrimo und alle anderen Interessierten…

ich versuche heute mit meinem Beitrag noch einmal etwas zur Klarstellung des z.Zt. nicht fertig gestellten und nicht veröffentlichten dritten Band beizutragen.

Nachdem bei Frau Grodon vom Stadtmuseum fast alle Beiträge für das Buch vorlagen und wir dachten, es könne am 31. Mai dieses Jahres erscheinen, meldete sich Herr Potratz von der LAKD mit folgenden Fragen an die Projektgruppe:

• Wie wurde der Militärstrafvollzug in der Stadt wahrgenommen?
• Wie gingen Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft mit dem Thema seit dem Herbst 1989 um?
• Wie lief die Auseinandersetzung um die weitere Nutzung der Gebäude?
o Der Streik der Insassen im Dezember 1989 und die Reaktion der lokalen Öffentlichkeit
o Die Überlegung des Abrüstungsministers Eppelmann im Sommer 1989 (hierzu gehört auch der Umgang mit den Akten
und ihr Verschwinden in Strausberg)
o Die Beschlüsse des Bundesverteidigungsministeriums nach dem 3.10.1990 zum Umgang mit dem Gelände.
o Die Entscheidung der Bundesregierung zum Umgang mit der Immobilie
o Die Diskussion in der bundesweiten Öffentlichkeit über den weiteren Umgang mit dem Ort und der Aufarbeitung des
Themas „DDR-Militärstrafvollzug“ in den Enquete-Kommissionen, bei der Entwicklung des Museums der Bundeswehr in
Dresden, in den Diskussionen zum Gedenkstättenkonzept des Bundes
o Wie hat sich die Stadt Schwedt (Verwaltung und Stadtverordnetenversammlung) dem Thema gestellt. Warum wurde es z.
T. privatisiert und abgerissen, warum gibt es bis heute keine Entscheidungen für den Erhalt und die Schaffung eines
Dokumentationszentrums auf dem Gelände?
o Wie kommt es, dass demgegenüber der Ort in dem Gedenkstättenkonzept des Landes Brandenburg aufgenommen wurde?
o Wie sieht die „Stimmung“ in Schwedt selbst aus?

Seine Überlegungen zu diesen Fragen waren folgend, ich zitiere aus seiner Mail:

„Statt mehrerer subjektiver Erinnerungsberichte einzelner ehemaliger Kooperationspartner des Militärstrafvollzugs sollte überlegt werden, einen stärker synthetisierenden Beitrag zu verfassen, in dem die Erinnerungsberichte aufgehoben und analysiert werden. Die ersten beiden Bände stellten die Erinnerungen der Verfolgten ins Zentrum. Das war richtig, weil damit eine Lücke zwischen dem Band von Rüdiger Wenzke und dem Nichts über den Alltag in dem Militärknast gefüllt wurde. Doch wäre auch hier ein systematischer Beitrag, der die Erinnerungen besser strukturiert (nach Themen und Phasen z. B.) noch nachzuholen. Der bisher so angelegte Band spricht vielleicht einzelne Menschen in Schwedt und Umgebung an, aber bereits wenige in Brandenburg. Die Einzelberichte wirken aber (zumindest bis jetzt) beliebig und erreichen auch keine Fachöffentlichkeit, die man auf diesem Weg zu einer Verstetigung der Erinnerung vor Ort gewinnen könnte. Letztendlich finde ich, dass das vorliegende Konzept sicher das ist, was die Gruppe derzeit ohne großen (wissenschaftlichen) Aufwand stemmen könnte bis zum 15.5.2015, aber aus meiner Sicht nicht für einen dritten Band in unserer Reihe auszeichnet.“

Nach einer Aussprache mit Herrn Potratz einigten sich alle Teilnehmer der Projektgruppe, also auch der Dessauer und Olli Meyer, darauf, dem Band ein weiteres Kapitel zuzufügen, das sich mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigen sollte. Damit sollte ein „Experte“ mittels eines Werkvertrags beauftragt werden, da das von den Mitgliedern der Projektgruppe nicht selbst erarbeitet werden konnte. Dazu erklärte sich Herr Dressler bereit. Erst als Torsten Dressler („Blick zur Flamme“) von dem, von ihm ergänzenden Beitrag zurückzog, und kein neuer Beitragsschreiber dafür auf die Schnelle gefunden werden konnte, entschied sich sie Projektgruppe, das Erscheinen des dritten Bandes auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Ich habe versucht, diese Entwicklung in nüchterner und ohne eigene Wertung wiederzugeben.

Detlef
3 Monate Strafdienst in der Disziplinareinheit vom 20.09.1983 bis 15.12.1983
Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen. Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.

Dessauer
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Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Dessauer » 27 Apr 2015, 21:20

Hallo Detlef,
„Nach einer Aussprache mit Herrn Potratz einigten sich alle Teilnehmer der Projektgruppe, also auch der Dessauer und Olli Meyer, darauf, dem Band ein weiteres Kapitel zuzufügen, das sich mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigen sollte. „

Also – fest steht doch, dass Olli vor dem Treffen mit Herrn P. eine Mail an die Mitglieder der Projektgruppe (Verein, Ilja, Paul B. usw.) verschickte, in der er darum bat sich mit der UNDURCHFÜHRBARKEIT auseinander zusetzen und Position zu beziehen. Das erfolgte beim Zusammentreffen mit besagtem Herrn P. nur von Olli’s und meiner Seite aus! Als T. Dressler sich bereit erklärte, Herrn P. den Gefallen zu tun, lehnten sich alle erleichtert zurück, wissend, dass es so nicht aufzuarbeiten ist! Bei der nächsten Zusammenkunft gab T. Dressler den Auftrag zurück und nur Olli (der wurde von Frau Subklew gerügt, als er für die Rücknahme der „Forderungen des Herrn P.“ plädierte) und ich (siehe Protokoll der Zusammenkunft) standen der allein auf weiter Flur.
ALLE anderen träumen davon, dass jemand die „Herr P. – Punkte“ für sie abarbeitet und ihnen das Ergebnis auf den Tisch legt!

Lies bitte noch mal im Protokoll nach, bevor Du anderslautende Behauptungen äußerst.

Ich bitte Dich auch um eine Richtigstellung, denn wir (Olli und ich) möchten mit dem Sterben des Projekts nicht in Verbindung gebracht werden!

Natürlich ist es wichtig und interessant, zu wissen wer die Akten wo und wann verschwinden ließ.
Auch ich hätte Interesse daran, in meiner Akte zu lesen. Trotzdem sollten die Schwerpunkte, die
Herr P. Zur Bedingung für das Erscheinen des Buches macht, nicht in einem Zeitzeugenband
bearbeitet werden. Ein so umfangreiches Thema sollte, wenn überhaupt, separat behandelt werden.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Buch zu dieser Thematik innerhalb der Landesgrenzen von
Brandenburg, oder gar darüber hinaus ein breites, interessiertes Publikum findet.

Dessauer

ollepolle
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Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von ollepolle » 27 Apr 2015, 23:01

Hallo Leute,

warum so destruktiv?

Ihr erinnert mich an eine Skatrunde, die verlorenen Stichen hinterherhechelt. Wenn Du nicht..., dann hätte ich ..., würde ... , könnte..., wenn ...

Apropos Würde: davon wünschte ich mir mehr.

Wenn sich Leute finden wollen, einen weiteren Zeitzeugenband zu machen, werden sie sich finden. Wenn nicht, ist die Zeit offenbar nicht reif dafür. Ob noch nicht oder nicht mehr, ist dann eher zweitrangig. Aber die Energie, die hier reingesteckt wird, sich irgendwie mies zu machen, fehlt in anderen Zusammenhängen...

Schade, meint

ollepolle

Lacrimo

Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Lacrimo » 30 Apr 2015, 20:16

Hallo Detlef, Dessauer, ollepolle und alle anderen,

ich danke Dir Detlef, sehr für Deine Antwort, mit der ich eigentlich nicht mehr gerechnet habe. Du hast mir, uns, endlich mal erklärt, worum es geht. Das hätte der Dessauer auch gleich selber schreiben können, da er ja zur Projektgruppe gehört. Man muss sich nicht sympathisch sein, doch Fakten wären wichtig gewesen. Aber dazu musstest Du, lieber Detlef, mir antworten, damit der Dessauer wieder schreibt. Es geht doch hier nicht um einzelne, es geht um das dritte Buch.

Dass dafür einer verantwortlich sein muss, der auch Zeit dafür aufbringt, der muss auch finanziell entschädigt werden. Aber das finde ich ganz normal. Das Torsten Dressler abgesprungen ist, ist schade. Der Fragenkatalog ist sehr umfangreich und braucht auch Zeit. Meine Frage ist, wie im Vorfeld dieser Band vorbereitet wurde und wieso Herr Potratz kurz vor der Veröffentlichung, diesen Forderungskatalog aufstellen konnte. War er nicht mit eingebunden. Torsten Dressler und ihr musstet doch wissen, wie der neue Band erscheinen sollte und da hätte doch schon damals Herr Potratz seine Einwände darlegen können. Das es heute zu spät ist, ist verständlich.

Und da bin ich bei ollepllo. Spielt keine Spiele. Viele werden Euch unterstützen. Ich gehöre dazu. Der neue Band sollte veröffentlicht werden, auch wenn es später ist. Das Forum wird vielleicht unterschätzt, doch ich denke, viele sind dafür.

Viele Grüße Lacrimo

Lacrimo

Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Lacrimo » 02 Mai 2015, 15:47

Hallo an Euch alle,

ich habe heute alle Beiträge nochmal gelesen. Mich würde mal grundsätzlich interessieren, wie hier Aufarbeitung definiert wird. So wie ich es bisher gelesen habe, habe ich Bedenken, das es allen um die Sache an sich geht. Mit dem Beitrag vom Dessauer wurde der dritte Band öffentlich, auch mit dem Hinweis, dass er nicht veröffentlicht wird. Eine Erklärung hat er auch nur über Dritte gegeben. Das ist der Punkt, wo ich mich frage, ob es noch um die Sache bzw. dem dritten Buch geht. Ich habe den Eindruck, dass hier Personen wichtiger sind. Man muss mich nicht mögen, doch Fragen zu einem wichtigen Thema, hätte man beantworten können. Das ist für mich Aufarbeitung. Man muss sich nicht unbedingt verstehen, aber zur Sache hätte man antworten können. Doch ich denke, da sind Eitelkeiten hier wichtiger.

Und da bin ich wieder bei ollepolle (heute richtig geschrieben). Ihr spielt Spiele, jeder will sich profilieren. Es geht hier aber um Aufarbeitung. Wir sollten uns alle zurücknehmen und uns diesem dritten Buch stellen. Meine letzten Fragen habt ihr lesen können. Ich denke nicht, dass Du Dessauer, mir antworten wirst. Detlef wird mir wieder schreiben müssen. Ich freue mich, wenn er mir schreibt. Wenn ich was erfahren will, schreibt mir Detlef vom Verein, das sollte Außenstehenden, zu denken geben. Von anderen erfahre ich nichts.

Der Dessauer hätte hier alles schreiben können, doch mir zu antworten, war ihm zuviel, das zeigt mir, dass es ihm nicht um Aufarbeitung geht, es geht um persönliche Dinge, und das finde ich sehr schade. Ich achte die 68er, sie haben ihnen widerstanden, doch meine Kritik an „Olli“ hat mir der Dessauer nie verziehen. Und so meidet er mich. Es geht hier aber nicht um mich oder „Olli“, es geht hier um Aufarbeitung. Und so werden weiter Spiele gespielt.

Viele Grüße Lacrimo

Dessauer
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Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Dessauer » 04 Mai 2015, 19:35

Hallo Leute,

ach ollepolle, ich und destruktiv, also zerstörerisch? Ich sehe mich da eher auf der konstruktiven, zur Entwicklung beitragenden Seite. Ich tue schließlich was, während Du mir schicksalsergebene Ratschläge erteilst (Wenn sich Leute finden wollen, einen weiteren Zeitzeugenband zu machen, werden sie sich finden. Wenn nicht, ist die Zeit offenbar nicht reif dafür. Ob noch nicht oder nicht mehr, ist dann eher zweitrangig.)
Die „Leute“ hatten sich bereits gefunden! Und wer bestimmt die „Reife“ der Zeit? Der, der das Geld hat oder der, der zu dem Thema was zu sagen hat?
Mit Deinem Fatalismus bestehst Du unter allen Systemen und Fahnen.
(Würde: davon wünschte ich mir mehr.) – Du Dir oder wie soll ich das verstehen?
Inwieweit hast Du denn mein Engagement gewürdigt? Warum „schlägst“ Du den Boten, den Überbringer der schlechten Nachricht? Also mach mich nicht irgendwie mies.

Dann wäre da noch der Lacrimo.
"Du (Detlef) hast mir, uns, endlich mal erklärt, worum es geht."
??? Na, dann erklär Du es mir bitte auch!
"Wenn ich was erfahren will, schreibt mir Detlef vom Verein."
??? Stille Post? Da kommt meistens Quark am Ende bei raus.
"Es geht doch hier nicht um einzelne, es geht um das dritte Buch. "
??? Das hat aber nicht den Anschein.
(…) der auch Zeit dafür aufbringt, der muss auch finanziell entschädigt werden.
??? Wen / was meinst Du? Ich habe es für uns getan, für alle die in den Jahren 1968 – 1989 da waren. Und: Ich habe kein Geld dafür bekommen!
(…) wieso Herr Potratz kurz vor der Veröffentlichung, diesen Forderungskatalog aufstellte.
Das würde auch mich interessieren! Vielleicht weiß es der „liebe Detlef“.
Spielt keine Spiele. (…) Der neue Band sollte veröffentlicht werden.
Spiele, wie Herr P. sie spielt? Und Band 3: So wie Herr P. ihn will?
Das Forum wird vielleicht unterschätzt, doch ich denke, viele sind dafür.
Wäre schön, wenn mir / uns der Rücken gestärkt werden würde.
"Mit dem Beitrag vom Dessauer wurde der dritte Band öffentlich."
Richtig! Dein „lieber Detlef“ hätte es totgeschwiegen und auch von dem Drum und Dran hast Du / habt Ihr von mir erfahren!
(…) grundsätzlich interessiert, wie hier Aufarbeitung definiert wird.
Meine Definition: Das Erlebte aufarbeiten kann jeder nur mit sich. Dich kann keiner an die Hand nehmen und meinen: Alles wird jetzt gut. Das weitergeführte Leben, mit seinen Erfolgen und Niederschlägen, seinen Gewinnen und Verlusten, seinen Karriereschüben und Abstürzen, all dies und mehr, sorgen für eine ständige Werteverschiebung des Erlebten. Es gibt bestimmt viele, denen z.B. Arbeitslosigkeit „im Westen“, weitaus mehr zugesetzt hat, als 1 – 3 Monate DE „im Osten“. Natürlich beeinträchtigt es das tägliche Leben, wenn man sich immer nur in dem einen Loch suhlt, in das man mal gefallen ist.
(…) habe ich Bedenken, das es allen um die Sache an sich geht.
Ich habe „Aufarbeitung“ definiert – definier Du „Sache“!
"Der Dessauer hätte hier alles schreiben können, doch mir zu antworten, war ihm zu viel,"
Stimmt! Denn mir geht es um die „Sache“ und nicht nur um Dich. Ich will alle für dieses Thema sensibilisieren. Du mit Deiner Nibelungentreue zum „lieben Detlef“ giltst für mich als verloren. Dabei war doch Deine Entwicklung schon mal gegensätzlich. Als da wären: Austritt aus dem Verein, Boykott des Forums.
"Von anderen erfahre ich nichts."
Und von mir nun auch nichts mehr. Von Dir erfährt man ja auch nur das, womit Dich der „liebe Detlef“ gebrieft hat.
Detlef wird mir wieder schreiben müssen.
So wird es sein, aber ob Du auch alles erfahren wirst, kann ich Dir nicht garantieren.
"Und so werden weiter Spiele gespielt."
Deine Ahnung wird sich bestätigen. Ob Du diesmal aufs richtige Pferd gesetzt hast, wird sich erst noch rausstellen.

Allen anderen sei gesagt, dass ich für alle Fragen offen bin. Ich verstehe > Forum < nicht als Gerichtshof, sondern als geistig–kulturelles Umschlagszentrum mit Diskussionen; mit vielen Diskussionen.
In diesem Sinne: Ich mache weiter so, sagt der
Dessauer



Hallo Detlef,

ich hatte Dich gebeten, Deine falsche Aussage richtg zustellen. Bis heute vermisse ich eine entsprechende Reaktion von Dir. Oder soll ich das Protokoll
hier einstellen?

Mir ging es in meinem ersten Beitrag zum Thema darum, darzustellen, mit wel-
chen Mitteln erfolgreich versucht wurde, das Erscheinen des Nachfolgebandes
torpediert.

Kamenzer
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Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Kamenzer » 04 Mai 2015, 19:37

Hallo Lacrimo und Andere,

wie recht Du hast. Normalerweise geht es um die Sache, da müssten Personen eigentlich zweitrangig sein. Aber wie es im Leben eben ist, es gibt solche und solche Menschen. Ich kann Dir versprechen, dass ich keine Spiele spiele. Wird ja jetzt in der Gesellschaftsordnung auch nur gespielt (Monopoly), da bleibt halt mancher auf der Strecke. War im Sozialismus aber auch nicht anders. Ich glaube nur noch an mich, meine Erfahrung die ich gemacht habe, ob früher oder jetzt, sowie auch meine Leiden die ich persönlich erfahren habe (z.B. Krankheiten), kann ich meinen Mitmenschen vermitteln und ihnen dabei im Leben weiterhelfen. Natürlich achte ich meinen Nebenmann, egal was er für eine Meinung er hat, aber sachlich und nicht beleidigend sollte sie sein. Das ich im Leben nicht nur an mich denke, sondern auch an andere Menschen, habe ich in meinen Lied geschrieben. Bei Interesse des Liedes, kannst Du mich ja mal anrufen (03578 302146 oder 01707898938). Wiederum muss ich sagen, dass der Verein eigentlich die richtige Adresse ist, um was bewegen zu können und jeder der sich einbringen möchte ist in diesem Verein auch willkommen.

MfG der Kamenzer

Lacrimo

Re: Braunhert - Hübner - Polzin "Der DDR-Militärstrafvollzug..."

Beitrag von Lacrimo » 09 Mai 2015, 13:45

Hallo Kamenzer, Hallo Dessauer,

ich wollte eigentlich weniger schreiben, doch zu diesem Thema ist es mein letzter Beitrag.
Erst mal danke Kamenzer an Dich, ich werd mich bei Dir melden.

Die „Sache“ ist das dritte Buch und das Forum Schwedt ist das Thema, deswegen haben wir uns hier gefunden. Es gibt hier keine „Stille Post“, ich habe mich an die Beiträge gehalten. Dass ich mit Detlef und Thom Welz befreundet bin, obwohl ich nicht im Verein bin, möchte ich heute auch mal öffentlich sagen. Mir ist auch der Kamenzer und baustus sehr sympathisch. Es gibt noch andere, wie z.B. ollepolle.

Aufarbeiten kann es nur jeder selber, da gebe ich Dir Dessauer recht. Ich habe es getan und kann heute Dir so schreiben, wie ich es zurzeit tue. Doch denke ich, dass das Forum Schwedt zur Aufarbeitung beiträgt. Es geht um uns, aber auch um nachfolgende Generationen. Ihnen zu sagen,wie dieses verbrecherische System funktioniert hat.

Was mich jedoch diesen Beitrag hat schreiben lassen, ist Deine Aussage Dessauer über die DE.

„Es gibt bestimmt viele, denen z.B. Arbeitslosigkeit „im Westen“, weitaus mehr zugesetzt hat, als 1 – 3 Monate DE „im Osten“.

Ich entschuldige mich, vorab, beim Dessauer, und auch bei Euch allen, für meine Wortwahl.
Weißt Du Dessauer, eigentlich, was Du schreibst. Wie kann man eine Demokratie mit einer Diktatur vergleichen. Arbeitslose im Westen gleichzusetzen mit den Inhaftierten der Disziplinareinheit. Bist Du so dumm, DAS gleichzusetzen. In der DE wurden Menschen gebrochen, manche so sehr, dass sie bis heute daran leiden. Du hast mariomüller Recht gegeben, als er gegen Harald geschrieben hat, doch wie wird er Deine Zeilen aufnehmen. Bevor Du wieder schreibst, ich bin nicht das Maß aller Dinge, doch die 68er sind es auch nicht. Man zieht keine Vergleiche mit den Drecks-Kommunisten zu einer Demokratie in der BRD.

Abschließend, ja ich bin wieder da. Sicher war es damals anders und so habe ich damals diese Entscheidung getroffen. Ich bin ins Forum zurückgekommen, aber heute werde ich mich keinem mehr anschließen, auch wenn ich dem Verein, sehr zugetan bin. Sie werden von mir jede Hilfe bekommen, mir kann auch jeder hier im Forum schreiben und ich werde bei ihnen genauso unvoreingenommen sein.

Viele Grüße Lacrimo

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