Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Pavel
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von Pavel » 25 Nov 2014, 09:29

Wenn ich die konkreten Aussagen von MarioMüller lese und dann im Gegensatz dazu gelegentlich das (persönliche!) Gefühl habe, dass durch aktive Schreiber verharmlost wird, dann kann ich das nicht so richtig einordnen. Für mich gibt sich noch kein richtiges Bild von Schwedt; ich bleibe aber dran.
Tatsache ist, dass ich OHNE dieses Forum (und damit diesen Verein) vieles hätte nicht erfahren können. Eben weil es sicher im Interesse der Täter und deren Handlanger ist, dieses Kapitel auszulöschen. Ob MarioMüller und die anderen Schreiber dieses Ziel im Auge haben, wage ich zu bezweifeln.
Ist denn irgend einer der Berufssoldaten, die in Schwedt "gewirkt" haben, jemals zur Rechenschaft gezogen worden?

tina
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von tina » 25 Nov 2014, 21:05

Hättet Ihr dann nicht auch im Boot gesessen und den Kurs
mitbestimmt? [inklusive tina]

Diese Frage kann ich nicht beantworten, denn erstens fehlt mir die Zeit, einem solchen Verein beizutreten und zweitens werde ich ja von vielen hier als unglaubwürdig hingestellt. Der nun mitlerweile verstorbene war ein Meister darin. Ich muss mich vor niemendem rechtfertigen und gleich gar nicht verbiegen. Meine Infos sind aus erster Hand und vieles was ich hier niederschrieb, wurde nicht ernst genommen. Ich sehe es ja auch heute wieder hier geschrieben, dass wir , die etwas gegen gewisse Beiträge schreiben, werden als Stasispitzel bezichtigt. Welch ein Absurdum!
Nur weil wir antworten auf Herrn Welses Aussage, er klebe nicht an seinem Posten. Ich sage dazu auch nur: "Wetten das? "
Die Arbeit des Vereins beurteile ich hier nicht, dazu fehlt mir Insiderwissen und die Zeit, mich damit zu befassen, aber meine Arbeit als Verein sähe anders aus. Das ist keine Kritik, sondern meine persönliche Meinung.
Und ich erinnere nur mal an ein Beispiel. Als geschrieben wurde, dass eine Salami mit einem Messer durchstochen wurde, mit der sich dieser Leutnant zuvor die Fingernägel gereinigt hatte. Gab es da nur einen einzigen Aufschrei, vonwegen: diese Drecksau...oder Ähnliches? Nein lapidar schrieb einer....sowas gab es auch in anderen Gefängnissen. Klasse dachte ich damals: also das ist Aufarbeitung???

Da kommt einer, wie der mariomüller. Was geschieht sofort, sagen wir mal, postwendend? Als erstes wir gleich mal seine Begrüßung auseinander gepflückt. Wenn das hier zur Aufarbeitung gehört, nee, dann stehe ich nicht dazu. Als irgendwer schrieb, dass nachts über den Gefängnishof als Mutprobe getrampelt wurde und jemend schrieb, dass die Fenster ja vergittert waren und NIEMAND auf de Gelände auch nur einen Schritt hätte laufen können, da wurde der nieder gemacht, der von vergitterten Fenstern schrieb, nicht der Lügner mit der falschen Geschichte. Und die reudige Sache mit den Hunden......nein, die gab es ja nicht. Nur wer hat da nacht gebellt? An Ketten gingen sie ihre 10 m hin und her. Aber ist ja alles nicht wahr. Unterschiedliches Wissen, unterschiedliche Aufarbeitung. Uns bitte keine Stasiunterstellung mehr, da bin ich sehr empfindlich und auch mal ganz schnell mit einer Unterlassungsklage!

In diesem Sinne, wir sehn uns, Freunde!

Dessauer
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von Dessauer » 25 Nov 2014, 21:32

Hallo Betonwerk,

ach wie schön für Dich, dass Du mit "Kleinigkeiten" zufrie-
den bist. Aber wie im richtigen Leben git es Leute, die mit
einem Brotkanten zufrieden sind, obwohl sie auch ein saf-
tiges Steak haben könnten. Ich und viele andere hier ha-
ben lieber das Stück Fleisch auf dem Teller...

Dessauer

P.S. während meiner Zeit in der Stasi-Uhaft gab es so gut
wie nie Fleisch!

betonwerk
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von betonwerk » 26 Nov 2014, 00:00

hallo! ja,ich bin mit der kleinigkeit zufrieden, das ich hier lesen und schreiben kann. ihr habt recht, mir reicht der BROTKANTEN (ich möchte hier z.b nicht vereinsvorsitzender werden).ICH brauche also kein SAFTIGES STEAK auf dem teller (wenn man mal das SAFTIGE STEAK mit einer führungsposition in diesem verein, gleichsetzen würde). naja... von mir aus kann der dessauer das SAFTIGE STEAK essen, wenn er will, oder möchte. aber er möchte ja gerne das SAFTIGE STEAK auf dem teller. schreibt es ja selbst, das ihm der BROTKANTEN nicht reicht. nun meckert nicht gleich los, aber so verstehe ICH das. ein paar post`s vorher hat ja tina so nett über meinungsfreiheit...eigene meinung haben... freies land... gepostet (nochmal genau NACHLESEN... nur 4 oder 5 beiträge weiter vorne... und auf der zunge zergehen lassen...) das ich mir rausnehme nochmal meine meinung zu sagen. übrigens schreibe ich die warheit, das heist ich gebe zu, das ich msg war. mein BRUDER war kein msg!!! mein gott, das mit der stasi war doch meine vermutung...hatte ja nicht mal namen genannt. hab doch nur gesagt, das man es glauben könnte. aber das ich dann sofort mit einer klage bedroht werde... DONNERWETTER !!!! leute, ihr müsst euch doch den schuh nicht gleich anziehen! da kann man ja WIEDER sonstwas denken ! gruss btw

Dessauer
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von Dessauer » 26 Nov 2014, 19:11

Hallo betonwerk,

wenn du zwischen den Zeilen gelesen hättest, wäre Dir die
Ironie ganz bestimmt aufgefallen. Ich selbst habe keinerlei
Ambitionen auf eine Position in diesem Verein! Mehr möchte
ich zu Deinem Beitrag nicht schreiben.

Dessauer

Dessauer
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von Dessauer » 26 Nov 2014, 19:29

HalloThom,

es erstaunt mich, dass Du mir anbietest, als Pressespre-
cher in Deinem Verein zu arbeiten. Aber glaub mir, dazu
fehlt mir das nötige Selbstvertrauen, um mich in den Vor-
dergrund zu spielen. Meine Restleufzeit möchte ich dann
doch lieber mit sinnvolleren Dingen gestalten. Und in ei-
nem Verein in dieser Konstellation schon gar nicht!

Was Deine Frage zum Verein zur Aufarbeitung von Bernds-
hof angeht, kann ich Dir nur sagen, dass wir unseren Bei-
trag zur Aufarbeitung dieses Gefängnisses geleistet haben.
Du siehst, es geht auch ohne Vereinsmeierei und das sehr
erfolgreich.

Aber, um nicht nur zu meckern, sei an dieser Stelle noch-
mals die gute Organisation der Besichtigung des ehema-
ligen Betonwerk - Geländes erinnert, die wohl in Deinen
Händen lag. (Fühle dich bitte nicht geadelt).

Kurz und gut, ich lehne es weiterhin ab, mit dem Verein unter den gegebenen Umständen zusammen zuarbeiten.

Dessauer

Slawi1
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von Slawi1 » 26 Nov 2014, 21:47

HE Jungs
bleibt mal alle auf den Teppich und sringt nich immer gleich auf jeden scheiß an

Thom
Das mit dem Bild fand ich nicht so gut ( Du hast doch Rückrad) oder ?

Slawi1
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von Slawi1 » 26 Nov 2014, 22:02

Hallo Dessauer
Das muß ich noch kurz loswerden
Mir kommen bestimmt nich die tränen das du selten Fleisch hattest
Den ich kenne diese endberung auch.

betonwerk
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von betonwerk » 29 Nov 2014, 23:10

ich verstehe nicht , warum zwischen bernshof und schwedt, wohl reibereien stattfinden. schwedt und bernshof sind ja nun, mal abgesehen vom militär, zwei grundsätzlich verschiedene stiefel! von den bernshofern sind ja nur noch 5 oder 6 leute übrig, jedenfalls die sich hier zu wort melden. die können über schwedt ja garnicht mitreden. umgekehrt ist es aber auch nicht anders. die schwedtzeit, ist da schon ein anderes kaliber.schonmal, weil hier ja mehrere dutzend leute posten, aus verschieden zeitzonen. es liest sich immer wieder raus,das es wohl sehr unterschiedlich und gegensätzlich zuging. dann vergisst man auch die zeit. da sind ja im durchschnitt bei manchem schon um die 30 jahre vergangen.wie z.b. soll man da ehemalige mitgefangene erkennen, wenn die sich mit einem foto von 2014 vorstellen??? es ist nicht richtig, daraus schliessen zu wollen, man wäre auch noch stolz gewesen...auf die alten zeiten.
man soll schwedt auch nicht überbewerten. wir waren nun mal dabei. aber interessiert das noch irgendeinen aussenstehenden heute noch ??? soll man den leuten in den kopf hämmern was manch einer gelitten hat? die zeit wandelt sich, und irgendwann interessiert sich (ausser historikern) keiner mehr. es ist doch jetzt schon so. ich habe in meiner arbeitsgruppe oft leiharbeiter ( lausitz...thüringen) in meinem alter (55). da fragt man schon nach, wo kommste her... was haste bis jetzt gemacht? natürlich auch die armeezeit. wenn ich sage das ich in schwedt war ( reaktionsfrage, warum? vergewaltigt? schlägerei? geklaut? nee sage ich ...UE , ah da warste wohl ordentlich besoffen?) da kommen schon keine nachfragen mehr. es interessiert kaum noch jemanden. um die wenige zeit zu nutzen, die noch bleibt, sollten doch beide gruppen (im interesse der geschichte die geschrieben wird), sinnvoll zusammenarbeiten. jm

Clash
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Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von Clash » 29 Nov 2014, 23:50

Liebes Betonwerk,

ab wann darf man denn über Schwedt mitreden? Vielleicht, wenn man mindestens Deine UE verkraftet hat? Oder vielleicht nicht nur in einem schönen Herbst im Betonwerk war, sondern vielleicht mal einen harten Winter sich im Dampftunnel aufwärmen musste? Weißt Du überhaupt, wovon Du redest?

Clash

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