Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Lacrimo

Re: Fragen über Fragen zum Mythos Schwedt

Beitrag von Lacrimo » 06 Feb 2015, 21:53

Hallo Günter,

ich stimme Dir uneingeschränkt zu. Man kann die Vergangenheit nur bewältigen, wenn man sich ihr offen stellt, ob das von allen dann akzeptiert wird, ist eine andere Sache. Es ist für mich wichtig, dass die Täter von damals, ihre Fehler eingestehen und da ist eine klare Entschuldigung unumgänglich. Das Harald, seine damalige Tätigkeit bereut und Menschen Leid zugefügt hat (wie mariomüller) ist mir zu wenig. Er sollte es klar aussprechen. Harald hat sich uns öffentlich gemacht und will für neues eintreten, da muss er sich dem von damals stellen und das kann nur seine letze Konsequenz sein. Ob es jemand hilft oder nicht, ist hier nicht die Frage. Aber es wäre eine klare Aussage. Ich habe es schon mal in einem anderen Beitrag geschrieben, es gibt einen Vorsitzenden einer Partei, der sich dem widersetzt, aber Harald willst Du auch so werden, ich weiß, Du wirst hier im Forum nicht so viele auf Deiner Seite haben, aber es wäre es wert, auch für das, wofür Du heute stehst. Es bleibt aber Deine Entscheidung. Ich sage es nochmal, ich stehe hier auf keiner Seite. Ich schreibe es so, wie ich es denke. Das muss für andere nicht richtig sein. Ich bin und war nie das Maß aller Dinge, sowas steht mir auch gar nicht zu. Es ist meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger. Bei dem anderen, Günter, bin ich auch Deiner Meinung, bei uns hieß die Selbsterziehung Gruppen bzw. Zughelfer, sie haben das Lager bestimmt, sie hatten freie Handhabe und das meine ich im Wortsinne. Ich glaube, dass es das 1968 noch nicht gab.

Viele Grüße Lacrimo

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