Wie sollten wir weiter Verfahren??

baustus
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von baustus » 29 Dez 2012, 19:03

an alle,

...ja dresdner´s überlegungen sind realistisch...aber kein grund auf zu geben. als vorläufiger vereinssitz geht auch der wohnsitz eines schwedters...und natürlich alles wird geld kosten...als selbständiger denke ich ähnlich wie dresdner...mit einem unterschied, dass ich dort inhaftiert war. sein angebot den steuerkramm zu machen finde ich gut. sind erst einmal fundiert mittel beantragt und bewilligt,...ja dann, dann sieht sofort alles anders aus. nun und das ist nun mal der gedanke eines vereins: - mit mitteln etwas, zum zwecke, zu erreichen. - wir können den vereinssitz auch nach rostock verlagern. ich bin selbständig tätig würde ca. 12 h die woche dem verein zu arbeiten. also es geht weiter. zu stasiforscher, den viele von uns auch als "arno" kennen, wissen alle hier, dass er immer objektiv geurteilt hat und dass sicher auch bleiben wird. manchmal ist es eben richtig berufliches nicht mit privatem zu mischen...aber eben nur manchmal.

lg
baustus

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Detlef
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Detlef » 30 Dez 2012, 09:46

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3 Monate Strafdienst in der Disziplinareinheit vom 20.09.1983 bis 15.12.1983
Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen. Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.

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Dresdner
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Dresdner » 30 Dez 2012, 10:15

Nur in Kürze, weil ich faktisch schon auf dem Weg zum Flughafen bin....

1) Soweit ich im Moment weiß, ist nur Steffen aus Schwedt.
2) Ja. laut BGB reicht der Ort, aber der verein muss doch irgendwo ansprechbar sein ( denke ich zumindest )
3) Was hat der Erhalt des Forums mit meiner Firma zu tun ? Sorry, verstehe ich nicht.

So, bin auf dem Weg nach Wien.. euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2013 !!

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Detlef
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Detlef » 30 Dez 2012, 22:51

Hallo Lacrimo,

vielen Dank für Deine Anmerkungen und Deine Frage.
Zur 1. Mitgliederversammlung müssen die sieben zur Gründung eines Vereins notwendigen Mitglieder schon selbst vor Ort sein und zusammen die Satzung unterschreiben. Das geht nicht per Postweg. Falls Du nicht dabei sein kannst, dann aber Mitglied im Verein werden willst, kannst Du selbstverständlich den ausgefüllten Antrag mit Deiner Unterschrift auf Mitgliedschaft an den Verein senden. Im Moment steht noch nicht fest, wo der Sitz und die Adresse nun genau sein wird. Aber das ist zur Zeit das kleinste Problem, das gelöst werden muss. Baustus hat sich mit seiner Adresse in Rostock angeboten. Das wäre zwar nicht in Schwedt, spielt aber letztendlich auch keine Rolle.

Vorschlag noch mal an alle:
Gerne würde ich im Januar eine kleine Zusammenkunft, drei bis vier Leute, vorschlagen, um so eine Art "Brainstorming" zu machen, um zu erörtern, was geht und ist realisierbar, und was ist Wunschdenken und Utopie. Um die Satzung entsprechend gestalten zu können.
Das könnte hier bei mir in Neuenhagen sein oder aber auch in Rostock bei Baustus.

detlef
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ThomWelz
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von ThomWelz » 04 Jan 2013, 18:55

An alle !

Erinnert Ihr euch noch an die erste Nacht in Schwedt:
- die Ungewissheit, die Euch erwartet?
- die Zumutungen, die Ihr befürchtet?
- das Ende, der Tag der Entlassung, der noch lange nicht abzusehen ist, wie wird er aussehen?
Die Antworten kannte nur euer blau-weiß kariertes Kopfkissen!

Erinnert Ihr Euch noch an die letzte Nacht in Schwedt:
- Die Gesichter der Guten und Bösen verabschieden sich!
- Manche Zumutungen und Episoden wollen sich nicht verabschieden, sie kleben einfach fest im Kopf!
- Der Tag der Entlassung, morgen soll er sein, von Glück wie besoffen im Kopf!
Die Antworten kannte nur euer blau-weiß kariertes Kopfkissen!

Wir alle sind aus Schwedt anders abgefahren, als wir hingefahren sind.


Aus einem öffentlichen (aber anonymen) Internetforum nach so vielen Jahren einen Verein mit Menschen, Gesichtern, einer Adresse zu machen, ist eine großartige Fortentwicklung!
Auch ich bin dabei!


Der Verein:
Der Verein sollte mit seinen Mitgliedern wachsen. Deshalb klein anfangen und dem Verein auch die Chance geben, mit den Aufgaben zu wachsen.
Das ist allemal besser und glaubwürdiger, als als wilder Tiger zu starten und dann als „Papiertaschentuch“ im Schwedter Rinnsteig zu landen.


Vorbereitungsgruppe:
Jede Vereinsgründung bedarf einer Vorbereitungsgruppe. Mahnende Worte dazu sind im Forum bereits geäußert worden.
Nun kann ein grob geebneter Weg beschritten werden. Sein Ziel: die Gründung des Vereins. - Das ist dann die Substanz, an der wir uns abarbeiten werden.


Fahrplan-Vorschlag:
Januar-Februar: Vorbereitungsgruppe bei Detlef
Februar-März: Diskussion
März-April: Gründung des Vereins, Bewältigung des Papierkrams
April-Mai: erste Mitgliederversammlung


Forum:
Ich habe schon viele Vereine entstehen und wieder verblühen sehen. Aber noch nie hatte ich die Chance, eine solch lebendige Mitgliederzeitung zu Gesicht zu bekommen. –Das sollte die Rolle des Forums sein: Sie ist die öffentliche Mitgliederzeitung des Vereins (Ihr glaubt gar nicht, was für dröge Mitgliederzeitungen/ Informationen von Vereinen ich schon meinen Augen zumuten musste).
In dieser „Zeitung“ kann jeder x-beliebige blättern und zugleich die Mitglieder über den aktuellen Stand konkreter Sachverhalte informiert werden!


Ansprechpartner:
Der Verein braucht ein Gesicht, und das Gesicht eine Postadresse.
Das Gesicht ist ein kleiner Vorstand. Der muss unter der Postadresse nicht zu Hause sein, aber für alle Postsendungen erreichbar. Die Postadresse des Vereins kann also auch die Wohnung eines Mitgliedes sein (c/o also). Das heißt, der mitbenutzte Briefkasten muss lediglich sicherstellen, dass die einlaufenden Postsendungen den Vorstand auch unverzüglich erreichen (bei dem Stand der Technik keine Kunst mehr heutzutage).
Emotional würde ich (als Berliner) eine Schwedter Adresse bevorzugen:
Gerade weil die ganze kleine DDR vom Militärknast Schwedt redete (das Buch zum Begriff von Wenzke), gehört der Verein postalisch dorthin (Haben wir nicht jemanden in Schwedt?).
Auch und gerade eine Chance für die Stadt. Eine Herausforderung an ihr Erbe, das sie mit Sicherheit annehmen wird. –Gebt ihr eine Chance!


Mitgliedsbeitrag/ Finanzen:
Ich würde einen Jahresbeitrag von 25,- Euro pro Mitglied für angemessen halten. Eine erste (freiwillige) Umlage für die Vereinsgründung und den Weiterbetrieb unserer öffentlichen Vereinszeitung (Forum) hielte ich für alle Gründungswilligen Mitglieder für selbstverständlich.
Im weiteren Verlauf des Vereinslebens würde ich das zielgerichtete Sammeln von Spendengeldern für sinnvoll erachten: Ein konkretes Vorhaben (neudeutsch: Projekt) und die Vorgabe einer zu erreichende Summe fördern immer die Spenden-bereitschaft.
Zunächst müssten alle anderen Aufwendungen erst einmal selbst getragen werden (Quittungen sammeln). –Lasst uns doch erst einmal den ersten Jahresabschluss einsehen, dann können wir verteilen, anfordern, anwerben…


Logo:
Detlef hat sich auch in diesem Punkt eine Lobeshymne für seine Vorleistung verdient.
Aber: Weniger ist oft mehr! –Das ist meine Erfahrung.
Warum sollten wir nicht, nachdem der Verein endlich ins Laufen gekommen ist und Spendenquittungen ausstellen kann, dafür Geld sammeln und einen Künstler damit beauftragen? Ich bin mir sicher, es gibt mehrere ehemalige DDR-Bürger/ -innen die mit der Assoziation „Schwedt“ etwas anfangen und diese in ein Logo umsetzen können. (Noch sind ja nicht alle ausgestorben, oder?)



Das war’s fürs erste. Jetzt könnt Ihr alles auseinander nehmen. Aber vorher müsst ihr noch meine zweite Lobeshymne an Detlef ertragen (Ruhm und Ehre auch seinen Kritikern!): Lob und Dank an Dich, Detlef!

Ich grüsse euch alle
Thomas
..."Nicht das Erzählte reicht, das Erreichte zählt!"...Militärstrafarrestant 05.10.1978 - 03.03.1979 (MSG Nummer 362/78)

Lacrimo

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Lacrimo » 04 Jan 2013, 19:32

Hallo Thomas,

ich möchte mich dem anschließen, und Dir danken für Deine Worte. Ich glaube fest daran, das wir das verwirklichen können, auch im Hinblick auf nachfolgende Generationen. Es geht doch darum, was von uns bleibt. Wir selber wissen, was war, aber nicht, die nach uns folgen. Laßt es uns angehen.

Viele Grüße Ingolf

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ThomWelz
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von ThomWelz » 04 Jan 2013, 23:48

Entschuldigt bitte,
vergesst die Einleitung. –Aber manchmal gehen sie mit mir bei dem Thema offensichtlich doch immer noch durch.
Wichtig ist nur das das anonyme Forum seine Grenzen erreicht hat. Jetzt ist der nächste Qualitätssprung dran: ein kleiner aber menschlich präsenter Verein. Punkt.

Entschuldigt bitte, das wollte ich noch richtig stellen
Thomas
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Detlef » 05 Jan 2013, 06:39

Hallo liebe Mitstreiter,

nun, wir haben mittlerweile Januar. Ich greife Thom's Vorschlag auf, hier bei mir ein Treffen der Vorbereitungsgruppe durchzuführen. Der Ort ist Neuenhagen bei Berlin-östlich von Berlin, an der A10.
Hiermit lade ich Euch ein, dabei zu sein.

Ich spreche Euch wieder namentlich an: ThomWelz, Stasi-Forscher, MSG-Ausgräber, Harald, Baustus, Admin.
Sicher werden der Admin, der mittlerweile vom Sachsen zum Bayern motiert ist, und
Baustus nicht kommen können, weil die Entfernung zu groß ist.
Ich denke, die Mischung von ehemaligen Insassen, ehemaligen Personal und neutral aussen stehenden Nutzern des Forums
bilden einen guten Stamm dazu und alle Meinungen können einfließen.
Ich würde mich auch sehr freuen, wenn sich weitere Nutzer melden, die ich hier nicht namentlich aufgeführt habe.

@Thom
Die Idee, das Logo von einem Künstler entwerfen zu lassen, finde ich gut. Und Danke, dass
DU Dich hier gemeldet hast. Ich werde dieses Jahr 50 Jahre alt und ich wünsche mir ein blau-weiss-kariertes Kopfkissen, um da manchmal noch rein heulen zu können.

detlef

Nachtrag : per skype können der Admin oder andere ja auch teilnehmen.
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ThomWelz
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von ThomWelz » 05 Jan 2013, 12:24

Hallo Mitstreiter,

machen wir doch gleich Nägel mit Köpfen: Termin Vorbereitungsgruppe bei Detlef in Neuenhagen.

Ich bin im drei Schichtsystem in einer sechs Tage Arbeitswoche tätig. Meine nächsten freien Tage im Januar sind vermutlich
-21. – 22.01.13
-29. – 30.01.13 (sofern kein weiterer Kollege krank wird).

Der Dienstplan für Februar kommt erst um den 20. Januar per Mail. –Dann kann ich weitere Termine im Februar anbieten.

Frisch auf, der Nächste bitte!
Thomas
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Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von harald » 05 Jan 2013, 13:15

Ich werde dabei sein.
Allerdings kann ich noch keine verbindliche Zusage treffen, da ich momentan immer noch krank bin, habe ich noch keinen zukünftigen Dienstplan. Aber soweit ich nicht gerade Spät- oder Nachtschicht habe, wird es schon klappen.

Harald

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