Wie sollten wir weiter Verfahren??

Benutzeravatar
Macky
Beiträge: 222
Registriert: 08 Okt 2008, 22:43

Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Macky » 11 Jul 2009, 13:30

Hallo liebe Nutzer!!

Aus gegebenem Anlaß möchte ich doch noch einmal auf unsere Abstimmung hinweisen und auch die Fragestellung über die weitere Verfahrensweise des Forums und dessen Zukunft.
Wir sind schon des öffteren an irgendwelchen Hürden hängen geblieben und hatten auch schon ganz zu Anfang des Forums die Frage gestellt was mit den Informationen wird die wir hier gesammelt haben und ich denke auch noch weiter sammeln werden. Auch aus dem Gesichtspunkt der Verwertung Dritter waren wir schon mal zu dem Gedankenschritt eines Vereins gekommen, aber leider konnten wir dafür noch nicht das nötige Feedback erhalten. Ich selbst tendiere zur Gründung eines Vereins, aber dazu wären mehr als nur 5-6 aktive Mitglieder notwendig. Das für und wieder ist eine Sache die ordentlich abgewägt werden sollte und muß, aber ich denke das wir das auch noch hinbekommen.


Also Leute, bitte gebt uns hier mal Eure Sichtweise bekannt und beteiligt Euch an der Disskussion, denn es betrifft uns alle!!!
BU 1988- 1990; GG Führer; 2. FZ Führer

Benutzeravatar
Macky
Beiträge: 222
Registriert: 08 Okt 2008, 22:43

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Macky » 11 Jul 2009, 13:54

Ich habe hier mal was aus dem Internet kopiert und als Denkanstoß möchte ich das mal hier reinstellen.

Orte der Erinnerung dürfen nicht aus der Stadtgeschichte gelöscht werden

Das Kultusministerium des Landes Brandenburg nahm das DDR-Militärgefängnis Schwedt in seinen Entwurf zum Gedenkstätten-Konzept auf. Ob und wie in Schwedt an das Militärgefängnis erinnert werden soll, steht noch nicht fest und wird bis zum Sommer 2009 entschieden.

Als uckermärkischer Bundestagsabgeordneter der CDU sagt Jens Koeppen dazu: „Es muss eine Erinnerungskultur entwickelt werden, in der eine sachgerechte Aufarbeitung über das Militärgefängnis stattfinden kann. Schließlich war Schwedt in ganz Ostdeutschland dadurch im negativen Sinn bekannt und unter den NVA-Angehörigen gefürchtet. Eine Gedenkstätte aus dem ehemaligen Militärgefängnis zu machen, halte ich für zuviel. Aber es darf aus der Stadtgeschichte Schwedts nicht gelöscht werden, sondern sollte z.B. in einer Ausstellung im Schwedter Stadtmuseum zum Thema gemacht werden. Eine inhaltliche Aufarbeitung des Militärgefängnisses beugt zudem auch Mythen vor und stellt Geschehenes ins richtige Licht.“

Schon 1968 betrieb das Ministerium des Inneren der DDR das Sonderlager „Strafvollzugskommando Schwedt/Oder“. Offiziell wurde es 1982 von der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR durch einen Beschluss des Nationalen Verteidigungsrates übernommen und galt fortan als Drohung und Abschreckung gegenüber Armee-Angehörigen der NVA. In Schwedt gab es sowohl den Militärstrafvollzug als auch die Disziplinareinheit. Armee-Angehörige, die zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren von einem Militärgericht verurteilt wurden, kamen nach Schwedt. Dabei handelte es sich um NVA-Angehörige, die beispielsweise wegen Diebstahl oder Körperverletzung verurteilt wurden. Bei disziplinarischen Vergehen, wie z.B. Alkohol im Dienst, konnte man als Armee-Angehöriger auch zum Dienst in die Disziplinareinheit nach Schwedt gebracht werden. Während der maximal drei Monate Disziplinarstrafe in Schwedt verrichteten die Soldaten handwerkliche Arbeiten oder stellten Waren für das Ausland her. Die Zeit in der Disziplinareinheit im Schwedter Militärgefängnis musste im Anschluss an die Dienstzeit nachgedient werden.

Der letzte Inhaftierte kam im April 1990 frei und einen Monat später wurde das Militärgefängnis in Schwedt geschlossen. Heute dienen einige Gebäude des Militärgefängnisses als Notunterkunft für obdachlose Menschen.

Das brandenburgische Gedenkstätten-Konzept „Geschichte vor Ort - Erinnerungskultur im Land Brandenburg für die Zeit von 1933 bis 1990“ fokussiert die Aufarbeitung der Ge-schichte politischer Verfolgung und Repression während des Zweiten Weltkriegs und der DDR-Diktatur.
BU 1988- 1990; GG Führer; 2. FZ Führer

harald
Beiträge: 636
Registriert: 16 Jan 2009, 22:20

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von harald » 11 Jul 2009, 18:31

Da kann ich Macky nur zustimmen, man sollte eine Vereinsgründung unbedingt im Auge behalten und dazu brauchen wir mehr Mitglieder die sich mit beteiligen. Also gebt bitte eure Zustimmung, wer sich damit einverstanden erklärt. Oder hat jemand eine bessere Idee ?
Desweiteren sollten alle Informationen nochmals zusammengefaßt werden und eventuell ein Info-Heft oder fortschreibung der Wiki, erarbeitet werden. Dazu sollten wir uns aber nochmals treffen und alles durchsprechen.

Harald

onit23
Beiträge: 4
Registriert: 20 Mär 2009, 12:06

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von onit23 » 13 Jul 2009, 17:43

Ich wäre auch für die Gründung eines Vereines und würde, wie schon beim ersten Treffen in Schwedt gesagt, mit zur Verfügung stehen.

Grüsse

Benutzeravatar
zippl65
Beiträge: 51
Registriert: 05 Jul 2009, 21:19

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von zippl65 » 13 Jul 2009, 17:46

Hallo,

ich denke die Gründung eines Vereines wäre die vernünftigste Lösung. Ich bin dabei!

Gruß Hartmut

Benutzeravatar
Dresdner
Administrator
Beiträge: 779
Registriert: 07 Okt 2008, 19:16

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Dresdner » 14 Jul 2009, 20:27

Ich werde mal einen Vereinsbereich einrichten, wo sich die Gründungswilligen ( ein blödes Wort ) miteinander austauschen können.
Dazu muß ich eine neue Benutzergruppe einrichten und diejenigen dort zuordnen.
Wenn ich richtig gezählt habe, sind es bisher 6

dresdner

Eddie48
Beiträge: 2
Registriert: 17 Okt 2008, 21:31

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Eddie48 » 15 Jul 2009, 16:20

Ich würde auch zur Verfügung stehen ....

minel

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von minel » 14 Okt 2009, 12:24

Ich würde, wenn ich im richtigen Forum gelandet bin, auch mit dabei sein wollen.
Micha

guetschli
Beiträge: 267
Registriert: 09 Okt 2009, 23:08

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von guetschli » 14 Okt 2009, 18:25

Ich habe noch nicht verstanden, welchen sinn ein Verein macht. Vieleicht könnt ihr mich ( darüber ) aufklären ??
2 Monate Strafdienst in der Disziplinareinheit 04.01.1984-03.03.1984

Benutzeravatar
Detlef
Beiträge: 529
Registriert: 15 Jul 2012, 15:43

Re: Wie sollten wir weiter Verfahren??

Beitrag von Detlef » 22 Nov 2012, 22:37

hallo liebe Mitstreiter,

ich bin ja relativ jung im Forum , erst seit Juli 2012 . Ich habe mittlerweile um die 50 Forumsbeiträge geschrieben.
Ich bin angeeckt, und habe Diskussionen angeregt, habe aber auch Zustimmung und Lob erhalten.

Ein Buch habe ich noch nicht geschrieben. Aber ich möchte jetzt endlich mit Euch und Eurer Hilfe, der Bitte einen Verein zu gründen aktiv Hilfe leisten. Ein Verein, der uns die Stimme gibt, in die Öffentlichkeit zu gehen, unser Erlebtes darzustellen, die Historie zum Militärknast aufzuarbeiten und für die kommenden Generationen zu erhalten.
Aus meiner Erfahrung der letzten Wochen und Monate gibt es gerade mal ein bis zwei dutzend aktive Nutzer im Forum.
Als früher die Frage nach der Vereinsgründung stand, waren es mehr. Je länger wir warten, umso weniger werden es.
Aus diesem Grunde möchte ich hier die Frage stellen: wer ist für die Gründung des Vereins?
Gegenargumente wird es geben, sicher, aber das gehört dann nicht hierher. Zeitlich würde ich das auf das Jahr 2013 einordnen.
Lieber Admin, Deine Meinung dazu ist mir wichtig, Du hast das Forum schliesslich ins Leben gerufen.
Also äussert Euch BITTE alle dazu, auch die "ALTEN" des Forums.

detlef

Die Frage lautet nun, wer ist heute dafür und wer will im Verein mit tätig werden? Bitte schreibt in Forum dazu oder mir per mail .
Zuletzt geändert von Detlef am 18 Feb 2013, 23:25, insgesamt 1-mal geändert.
3 Monate Strafdienst in der Disziplinareinheit vom 20.09.1983 bis 15.12.1983
Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen. Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.

Antworten